Lob für vielseitiges und durchdachtes Angebot
KGS Großefehn erhielt Auszeichnung „Sportfreundliche Schule“

Großefehn – Die Kooperative Gesamtschule (KGS) Großefehn hat nach 2009 zum zweiten Mal vom niedersächsischen Kultusministerium und dem Landessportbund die Auszeichnung „Sportfreundliche Schule“ erhalten. Wilfried Theessen übergab am vergangenen Freitag im Auftrag der Landesschulbehörde das Zertifikat, das drei Jahre gilt, an KGS-Schulleiter Dr. Udo Cronshagen. „Das ist eine Bestätigung unserer Arbeit“, freute sich der Direktor.

„Es ist erfreulich, wie viel Energie die KGS auch nach dem Unterricht nachmittags aufwendet, damit Schüler sich bewegen“, sagte Theessen. Er lobte die außerschulische Zusammenarbeit mit Vereinen wie SuS Strackholt, SV Großefehn, FT Spetzerfehn oder den Golf Club Ostfriesland. Bewegung, Ernährung, Kooperation: Alle Aspekte, die eine sportfreundliche Schule ausmachen und Voraussetzung für die Auszeichnung sind, würden in Großefehn in das Angebot einbezogen. „Sie haben mit dem zweiten Zertifikat den zweiten Stern erhalten“, lobte Wilfried Theessen. Wichtig sei auch, dass an der KGS die Erfolge der Schüler nach Sportwettbewerben mit kleinen Preisen und Pokalen gewürdigt werden. „Das schafft Motivation, weiterzumachen. Die Kinder sollen sportlich etwas für die Gesundheit und damit fürs Leben mitnehmen.“

Heinz Knieper als Repräsentant des Kreissportbundes Aurich zeigte sich überrascht, welch hohen Stellenwert der Sport an der KGS Großefehn hat. „Das habe ich woanders in diesem Ausmaß noch nicht oft erlebt“, meinte der langjährige Sportfachberater und Sportpädagoge im Hinblick auf jetzt 15 Sport-Arbeitsgemeinschaften in Großefehn. Er überreichte den KGS-Sportlehrern als Dankeschön für ihren Einsatz mehrere Springseile.


Wilfried Theessen (2. v. r.) übergab KGS-Schulleiter Dr. Udo Cronshagen (3. v. r.) das Schild „Sportfreundliche Schule“. Von Heinz Knieper (3. V. l.) gab es als Geschenk einige Springseile, die die Lehrer Rita Czierpka-Gröger, Matthias Reintges (2. v. l.) und Ronald Zange (rechts) gleich auspackten.

Matthias Reintges (zuständig für das Nachmittagsangebot), Ronald Zange vom Fachbereich Sport und die didaktische Leiterin Rita Czierpka-Gröger machten deutlich, dass das Angebot nicht zuletzt aufgrund des Engagements von Lehrerkollegen ausgeweitet werden konnte. Der KGS-Förderkreis und die Gemeinde helfen finanziell bei Neuanschaffungen. So verfügt die KGS neuerdings über eine große Kletterwand in der Sporthalle sowie über eine kleine Flotte von Paddel-, Ruder- und Segelbooten. „60 Schüler könnten mittlerweile gleichzeitig auf dem Wasser sein“, meinte Rita Czierpka-Gröger. Auch Drachenboot-Fahren soll es in diesem Jahr geben.

Fester Bestandteil der Sportaktionen an der KGS sind unter anderem Ballspielwochen, internationale Sportvergleiche, Sponsorenläufe für den guten Zweck, Inlinerfahren mit Sicherheitstraining für die fünften Klassen sowie Kanu-Fahrten, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Auch das Thema gesunde Ernährung, das eng mit dem Thema Sporttreiben verbunden ist, steht im Fokus der KGS. „Wir wollen in vielerlei Hinsicht Impulse für die Freizeit geben“, betonten Matthias Reintges und Ronald Zange. Dazu passt folgende Neuheit: Das Schulgelände ist durch einen Bolzplatz erweitert worden. Er kann wahrscheinlich bereits nach den Osterferien während der Pausen genutzt werden – zum Kicken.

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