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- Wunsch nach Oberstufe bleibt bestehen

 

- Sanierung fast beendet

 

- 500 Teilnehmer an 46 Arbeitsgemeinschaften

 

- Infoblock "KGS Großefehn"

 

alle Artikel in der OZ vom 2.10.2008


 

 

 

Wunsch nach Oberstufe bleibt bestehen

bildung Schulleiter Günter Kottkamp will Entscheidung nicht hinnehmen

 

Die KGS ist verpflichtet worden, eine zehnte Klas­se einzurichten. Nach dem verkürzten Abitur sei das aber der Einstieg in die Sekundarstufe II, die man Großefehn nicht zugestehen will.

VON FRITZ HARDERS

GROBEFEHN - Die Enttäu­schung darüber, dass der KGS Großefehn keine Oberstufe zugestanden wor­den ist, ist an der Schule nach wie vor groß. Für Schulleiter Günter Kottkamp ist dass Thema deshalb immer noch nicht vom Tisch. In ei­nem Pressegespräch, bei dem es gestern un­ter anderem um die Weiter­entwicklung der KGS ging, sagte er: „Wir werden weiter an dem Ziel arbeiten."

Zusammen mit dem Didak­tischen Leiter der Schule, Martin Aden, beklagte Günter Kottkamp „offenkundige Un­gereimtheiten und Wider­sprüchlichkeiten" in der Schulpolitik.

Die KGS Großefehn sei für das laufende Schuljahr kurz­fristig verpflichtet worden, eine zehnte Klasse am Gym­nasium einzurichten. Nach dem verkürzten Abitur schon nach Klasse zwölf zählten die jetzigen zehnten Jahrgänge al­lerdings zur Oberstufe. Also zur Sekundarstufe II, die der Landkreis Aurich als Schulträ­ger in Großefehn nicht haben wollte.

Viele Zehntklässler seien vor den Ferien nach Aurich oder Wies­moor gewechselt, um sich dort in der Oberstufe auf das Abitur vorzuberei­ten. Die Schulleitung der KGS ist sich sicher, dass viel mehr Eltern ihre Kinder noch bis zur zehnten Klasse in Großefehn gelassen hätten, wenn sie da­rüber frühzeitig informiert und gefragt worden wären.

 

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500 Teilnehmer an 46 Arbeitsgemeinschaften

unterricht KGS Großefehn weitet die freiwilligen Nachmittagsangebote aus

Der Schwerpunkt liegt im Sport, der Berufsorientie­rung und Sprachförde­rung. Es gibt aber auch Förderangebote.

GROßEFEHN / HAS - Die KGS Großefehn ist eine offene Ganztagsschule mit einem großen Angebot von Nachmit­tagskursen und Arbeitsgemeinschaften. Nach den Som­merferien ist die Zahl der AGs noch einmal gestiegen, von bisher 40 auf 46, sagte Matthi­as Reintges. Er ist Lehrer an der KGS und koordiniert die AGs.
 

Die Teilnahme ist für die Schüler freiwillig. Immerhin haben sich etwa 500 der insge­samt 850 Schüler gemeldet, das Nachmittagsangebot zu nutzen.Der Schwerpunkt liegt im sportlichen Bereich und der Berufsorientierung. Es gibt Kanu, Fußball- und Handball-AGs, aber auch Mausaufga­benbetreuung und Förderun­terricht in Mathe, Latein und Englisch.
 

Neu in das Programm auf­genommen worden ist unter anderem „Projektmanage­ment - Event und Marketing". Die Teilnehmer sollen lernen, wie Veranstaltungen organi­siert werden. Das Gelernte soll auch in die Praxis umgesetzt werden, zum Beispiel bei Ent­lassungsfeiern und bei Treffen mit der Partnerschule.
 

Ganz lange, nämlich im­merhin schon 30 Jahre, gibt es an der Schule Großefehn hin­gegen die Mofa-AG, bei der die Schüler den Führerschein ma­chen können - von Anfang an bei Klaus Waldmann.

 

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KGS Großefehn

An der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Großefehn werden zur Zeit etwa 850 Schüler in rund 40 Klassen von knapp 60 Lehrern unter­richtet. Die KGS ver­steht sich als eine wohn­ortnahe Schule für alle Schüler mit einer deutli­chen Strukturierung und Schwerpunktbildung in den drei Schulzweigen: Berufsorientierung Inder Hauptschule; Fremd­sprachen in der Real­schule; Fremdsprachen, Naturwissenschaften und musischer Bereich am Gymnasium.

Die Schüler aller drei Schulzweige werden ge­meinsam in den Fächern Sport, Musik, Kunst, Werken und Textiles Ge­stalten unterrichtet.

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Sanierung ist fast beendet

GROßEFEHN - Die Sanierung und der Ausbau der KGS Großefehn, die sich über mehrere Jahre hingezogen haben, sind fast beendet. Vor den Som­merferien war mit den letzten Bauabschnitt begonnen wor­den. Unter anderem wurden zur Energieeinsparung neue Fenster eingesetzt und die Heizungsanlage erneuert. Am Hauptgebäude steht noch ein Gerüst. Dort werden ur­sprünglich verbaute Wasch­betonplatten durch Klinker ersetzt. In den Herbstferien soll die Glasfront der großen Pausenhalle noch neu gestal­tet und mit Isolierglas verse­hen werden.

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